Donnerstag, April 25

Dv Hvnd - Manchmal kommen sie wieder...


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Aus den Überresten der ehemaligen Punkschreihälsen SPXM und den experimentellen Hardcorelern von Like Chasing Ghosts fand das Quartett Dv Hvnd im Jahr 2012 neu zusammen und trifft sich mit ihrem Hardcore-Punk nun irgendwo in deren Mitte. Mit "Gold zu Scheiße" und "Insomnia Nuclearis" treten sie das Pedal erstmal voll durch und jagen zwei rotzige Melodienummern durch die Gosse, die vom aggressiven Gesang in die Schranken gewiesen werden. "Sieben Minuten" schifft in ausdauernden 3:40 Minuten behaglich durch seichtere Gewässer und entpuppt sich als eine Art Countrysong, der mit seinem besungenem Kneipenaufenthalt Bierdurst weckt. Und Bier trinken die vier Hessen sowieso viel lieber mit dem Kopf unter'm Zapfhahn, statt aus Dosen. Allerdings lassen sich Dosen widerum leichter zerdrücken als Fässer...egal! Die kurzen Ausraster "Der Mann und der Zug" und "Keine Wahl" zeigen, dass bellende Hunde eben doch beißen können. "Bahnhofsklo vs. freier Fall" beginnt bedrohlich, lässt frivole Heavygitarren aufheulen und verlegt das erwartete Metalriff in den Song "Welt 8-1". Insgesamt also alles da, was man für eine derbe Kneipentour braucht - mit Happy End! Erschienen ist ihr im Proberaum aufgenommenes Debütalbum "Fass" als CD über Subwix (ohne den Zusatz "Records"!!) und kostet schlappe fünf Ocken.    

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1 Kommentare:

  1. Nicht zu vergessen ist Bassist Rüdi auch Teil von Walter Kovacs :)

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